Posted by: Gitanesraucher
Re: Belgien Ende Mai - 12/21/19 01:39 PM
Guten Tag, Lagerschaden,
in Belgien bist du als Radfahrer wohlgelitten …
Sprachkenntnisse: Nimm zwei kleine touristische Sprachführer mit. Und/oder eröffne im flämisch sprechenden des Landes die Konversation mit folgender Einleitung: "Geachte mevrouw/meneer. M'n kennis van de vlaamse taal is al erg bemerkt, paar ik hoop, Uw m'n verzoek begrijpelijk te maaken …" - spätestens dann erfolgt die Antwort auf auf flämisch-drolligen "deutsk".
Bei den französisch sprechenden Wallonen ist es ein bisschen schwieriger, die versuchen es erst einmal in "Vlaams" und dann in Englisch - aber alles halb so wild.
Mit dem Rad nach Gent: ganz einfach (siehe Beitrag Martina). Alle belgischen Züge (ICs und IRs) außer den internationalen Verbindungen (Thalys, ICE) nehmen Räder mit. Es gibt keine Reservierungen für Räder in Belgien. Da der IC Eupen/Welkenraedt - Gent/Brügge/Oostende je nach Verkehrszeit sehr lang (12 Waggons) postiere dich in Welkenraedt möglichst weit vorne und packe dein Rad in der ersten Wagen hinter der Lok. Die Schaffnerin oder der Schaffner des Zuges würden dir auch nichts anderes sagen.
Hoch die Tasse - Biere, da gäbe es so einiges zu entdecken. In Flandern zu empfehlen sind "Flanders Best - Poperinges Hommel" (gilt in einschlägigen Kreisen als mindestens zweitbestes Bier der Welt nach "Vleteren Twaalf", auch aus der Gegend, aber nur an der Klosterpforte nach "Vorbestellung und Zuweisung") und das Trappistenbier "Westmalles Triple", aber es gibt noch unzählige andere, in den Ardennen die ganze Palette der Trappistenbiere … Von "Leffe" würde ich jedoch die Finger lassen, ist mittlerweile nur noch eine vulgäre Industrieplörre.
Die "boucle" (Schleife) nach Dunkerque/Dünkirchen kannst du dir sparen - hässliche Industriegegend. Eine "boucle" ins belgische geschichtsträchtige "westhoek" um de Panne und Ypern via Brügge und Oostende jedoch nicht - durch die Schlachtfelder des Ersten Weltkrieges, heute eine idyllische, ruhige Polderlandschaft ginge es nach Kortrijk.
Wie weiter in die "Berge", in die Ardennen? Von Kortrijk aus gibt es eine "Lange Afstand Fietsroute" Richtung Osten, nördlich um Brüssel herum (Mecheln, Löwen) nach Lüttich. Südlich um Brüssel herum ginge es über Gerhardsbergen und Louvain-la-Neuve.
Ab Lüttich geht's in die Ardennen, am besten über die tolle Fietsroute "l'ardennaise" über Durbuy, La-Roche-en-Ardenne und Barrière de Champlon nach Bouillon an der Semois - es muss herzhaft gestrampelt werden. Von Bouillon nach Trier via Arel/Arlon, Luxemburg nach Trier.
Länge: gut 650 Km.
Unterkünfte: Lüttich, Champlon und Bouillon modernisierte Jugendherbergen mit Radreise-Kompetenz.
Falls du weitere Infos brauchst - Gerne …
Gitanesraucher
in Belgien bist du als Radfahrer wohlgelitten …
Sprachkenntnisse: Nimm zwei kleine touristische Sprachführer mit. Und/oder eröffne im flämisch sprechenden des Landes die Konversation mit folgender Einleitung: "Geachte mevrouw/meneer. M'n kennis van de vlaamse taal is al erg bemerkt, paar ik hoop, Uw m'n verzoek begrijpelijk te maaken …" - spätestens dann erfolgt die Antwort auf auf flämisch-drolligen "deutsk".
Bei den französisch sprechenden Wallonen ist es ein bisschen schwieriger, die versuchen es erst einmal in "Vlaams" und dann in Englisch - aber alles halb so wild.
Mit dem Rad nach Gent: ganz einfach (siehe Beitrag Martina). Alle belgischen Züge (ICs und IRs) außer den internationalen Verbindungen (Thalys, ICE) nehmen Räder mit. Es gibt keine Reservierungen für Räder in Belgien. Da der IC Eupen/Welkenraedt - Gent/Brügge/Oostende je nach Verkehrszeit sehr lang (12 Waggons) postiere dich in Welkenraedt möglichst weit vorne und packe dein Rad in der ersten Wagen hinter der Lok. Die Schaffnerin oder der Schaffner des Zuges würden dir auch nichts anderes sagen.
Hoch die Tasse - Biere, da gäbe es so einiges zu entdecken. In Flandern zu empfehlen sind "Flanders Best - Poperinges Hommel" (gilt in einschlägigen Kreisen als mindestens zweitbestes Bier der Welt nach "Vleteren Twaalf", auch aus der Gegend, aber nur an der Klosterpforte nach "Vorbestellung und Zuweisung") und das Trappistenbier "Westmalles Triple", aber es gibt noch unzählige andere, in den Ardennen die ganze Palette der Trappistenbiere … Von "Leffe" würde ich jedoch die Finger lassen, ist mittlerweile nur noch eine vulgäre Industrieplörre.
Die "boucle" (Schleife) nach Dunkerque/Dünkirchen kannst du dir sparen - hässliche Industriegegend. Eine "boucle" ins belgische geschichtsträchtige "westhoek" um de Panne und Ypern via Brügge und Oostende jedoch nicht - durch die Schlachtfelder des Ersten Weltkrieges, heute eine idyllische, ruhige Polderlandschaft ginge es nach Kortrijk.
Wie weiter in die "Berge", in die Ardennen? Von Kortrijk aus gibt es eine "Lange Afstand Fietsroute" Richtung Osten, nördlich um Brüssel herum (Mecheln, Löwen) nach Lüttich. Südlich um Brüssel herum ginge es über Gerhardsbergen und Louvain-la-Neuve.
Ab Lüttich geht's in die Ardennen, am besten über die tolle Fietsroute "l'ardennaise" über Durbuy, La-Roche-en-Ardenne und Barrière de Champlon nach Bouillon an der Semois - es muss herzhaft gestrampelt werden. Von Bouillon nach Trier via Arel/Arlon, Luxemburg nach Trier.
Länge: gut 650 Km.
Unterkünfte: Lüttich, Champlon und Bouillon modernisierte Jugendherbergen mit Radreise-Kompetenz.
Falls du weitere Infos brauchst - Gerne …
Gitanesraucher