Posted by: CarstenR
Re: Planungshilfe 2 - 3 Wochen Südschweden - 06/19/19 07:33 PM
Nach meinem Kenntnisstand fährt der Öresundzug an der Westküste bis Göteborg und an der Ostküste bis Kalmar. Er entspricht einem deutschen Regionalexpress, so dass die Fahrradmitnahme wohl auch spontan möglich ist. Somit sind beide Küsten prinzipiell erreichbar.
Mit der Westküste habe ich Erfahrung, wobei der Kattegattleden zwischen Helsingborg und Göteborg durchaus den aus Mitteleuropa gewohnten Standard bezüglich Wegbeschaffenheit und Beschilderung aufweist. Dazu gehören allerdings auch die berühmt-berüchtigten touristischen Schlenker. Besonders einer dieser Schlenker kurz vor Göteborg ist mir negativ aufgefallen, denn die einzige "Sehenswürdigkeit", an der er vorbeiführt, ist ein Atomkraftwerk. Vor dem Stadtverkehr in Göteborg braucht man übrigens keine Angst zu haben, da es ein hervorragendes innerstädtisches Radroutennetz teilweise mit Radschnellwegen gibt. Weiter nördlich in Richtung norwegische Grenze gibt es dagegen nur noch sehr punktuell Redwegeinfrastruktur. Glücklicherweise sind die Überlandstraßen in diesem Gebiet wenig befahren, so dass man sie problemlos nutzen kann.
Besonders gefallen hat mir in Schweden das rücksichtsvolle Verhalten der Autofahrer. Vor Zebrastreifen wurde gehalten, wenn ich die Fahrbahn fahrend überqueren wollte. Ob dies aus reiner Freundlichkeit geschah oder die schwedische Straßenverkehrsordnung es vorschreibt, entzieht sich meiner Kenntnis.
Mit der Westküste habe ich Erfahrung, wobei der Kattegattleden zwischen Helsingborg und Göteborg durchaus den aus Mitteleuropa gewohnten Standard bezüglich Wegbeschaffenheit und Beschilderung aufweist. Dazu gehören allerdings auch die berühmt-berüchtigten touristischen Schlenker. Besonders einer dieser Schlenker kurz vor Göteborg ist mir negativ aufgefallen, denn die einzige "Sehenswürdigkeit", an der er vorbeiführt, ist ein Atomkraftwerk. Vor dem Stadtverkehr in Göteborg braucht man übrigens keine Angst zu haben, da es ein hervorragendes innerstädtisches Radroutennetz teilweise mit Radschnellwegen gibt. Weiter nördlich in Richtung norwegische Grenze gibt es dagegen nur noch sehr punktuell Redwegeinfrastruktur. Glücklicherweise sind die Überlandstraßen in diesem Gebiet wenig befahren, so dass man sie problemlos nutzen kann.
Besonders gefallen hat mir in Schweden das rücksichtsvolle Verhalten der Autofahrer. Vor Zebrastreifen wurde gehalten, wenn ich die Fahrbahn fahrend überqueren wollte. Ob dies aus reiner Freundlichkeit geschah oder die schwedische Straßenverkehrsordnung es vorschreibt, entzieht sich meiner Kenntnis.