Posted by: Martina
Re: Bezahlen in Schweden - 05/02/19 06:22 AM
In Antwort auf: Toxxi
In Antwort auf: Falk
Es kann natürlich sein, dass ich ein unverbesserlicher Hinterwäldler bin, aber schon alleine der Teil »Kredit« in »Kreditkarte« stößt mir gallebitter auf. Ich bin noch immer fest davon überzeugt, dass borgen, pumpen, leihen oder mieten letztlich nur Probleme macht.
Dann gibt einfach nicht mehr aus, also du hast.

[Klugsch...modus an] Die allerwenigsten von uns dürften eine echte *Kredit*karte im eigentlichen Sinn besitzen, ich kenne jedenfalls niemanden. Bei echten Kreditkarten ist es tatsächlich so, dass man auf Pump Geld ausgeben und in Monatsraten (zu irre hohen Zinsen natürlich) zurückzahlen kann. In Deutschland werden praktisch nur Debitkarten ausgegeben, bei denen man das Kreditkartenkonto entweder sofort (wie du das beschreibst) oder spätestens am Monatsende (so ist es bei meiner Eurocard) ausgleichen muss. D.h. der Kreditkartenausgeber gewährt dir keinen Kredit, sondern bestenfalls Zahlungsaufschub bis zum Monatsende. Dass man das Konto, von dem man die Kreditkartenrechnung bezahlt eventuell seinerseits überziehen und dadurch dort einen Kredit erhalten kann, hat damit erstmal nichts zu tun. Denn das geht wenn es geht unabhängig davon, ob man eine Debitkarte besitzt. [/Klugsch...modus aus]
On Topic: ich war 1994 zum ersten Mal in Schweden, damals gabs in Stuttgart noch ein Skandinavisches Reisebüro, das sich wie der Name schon sagt auf Reisen nach Skandinavien spezialisiert hat. Und schon damals hat man uns dort dringend empfohlen, sich für Reisen nach Schweden eine 'Kredit'karte zu besorgen, weil das dort einfach üblich sei. Bezahlen mit der ec-Karte war damals im Ausland noch nicht möglich. Seitdem habe ich eine Eurocard/Mastercard und ab und zu wäre ohne sie nichts gegangen. Nicht nur in Schweden.
Martina