Posted by: Toxxi
Re: Tourplanung: 4-5 Wochen im Januar/Februar - 09/12/16 11:05 AM
In Antwort auf: robster
Südamerika:
Chile (Carretera Austral):
Vorteile: Bester Zeitpunkt, wunderschön
Nachteile: Ich spreche kein Spanisch :), umständlich Anreise, sicherlich nicht günstig
Chile (Carretera Austral):
Vorteile: Bester Zeitpunkt, wunderschön
Nachteile: Ich spreche kein Spanisch :), umständlich Anreise, sicherlich nicht günstig
Chile ist groß und sehr empfehlenswert. Es muss nicht die Carretera Austral sein. Schau mal auf die Gegend nördlich von Puerto Montt. Dort gibt es viele Seen, zum Schwimmen genau richtig.

Obendrein kannst du über die Anden nach Argentinien rüberfahren und z.B. den Camino de los Siete Lagos. Dort triffst du garentiert mehr Reiseradler (und zwar viele Einhemische!) als auf dem Donauradweg, weil es die einzige Gebirgsstraße in Nord-Süd-Richtung im Umkreis von vielen Hundert Kilometern ist.
Du könntest also im Prinzip eine Runde von Puerto Montt drehen. Erst über die Anden nach Argentinien (Bariloche? Villa la Angostura?) dort nach Norden bis du keine Lust nmehr hast, rüber nach Chile und auf chilenischer Seite über Valdivia und die ganzen Seen zurück. Das ist auf jeden Fall lohnenswert.
Das mit der Sprache solle dich nicht schrecken... Sind wir Reiseradler oder Angsthasen...?

Ich war auch dort, ohne Spanisch gelernt zu haben. Ein paar Blicke in den Sprachführer sind natürlich auf jeden Fall sinnvoll. aber irgendwelche Leute, die Englisch oder Deutsch können (letzteres speziell im Süden), habe ich immer getroffen. Die paar Brocken Spanisch aus dem Sprachführer waren hilfreich, und zur Not tun es auch immer Hände und Füße. Damit bin ich bisher überall durchgekommen (außer in Ungarn

Chilenische Inlandsflüge von Santiago nach Puerto Montt gibt es auch kurzfristig und regelmäßig. Ich bin in Santiago zum Schalter gegangen und zwei Stunden später losgeflogen.

Preisniveau:
Ein Billigland ist Chile nicht. Das Preisniveau ist durchwachsen, und es hängt ein bisschen davon ab, wo du bist.
Unterkünfte sind generell viel günstiger als in Deutschland. Preise für Lebensmittel im Laden sind auch nicht so hoch. Aber an touristischen Hotspots ziehen die Preise an. Am Lago Llanquihue kann man im Biergarten am See für ein kleines Bier auch durchaus mal 3,50 € löhnen. Städte sind teurer als ländliche Gegenden. Zelten ist meistens billig. Aber auch hier ist es ggf. mal teurer z.B. am Lago Villarica mal unglaubliche 30 €. Auf den Zeltplätzen zahlt man meistens für den Platz. Ob man dann ein oder zwei Zelte drauf stellt, ist oft egal (aber nicht immer, es gibt auch das "normale" Modell).
Alles in allem aber immer noch günstiger als D.
Gruß
Thoralf