Posted by: Falk
Re: Zugverbindung von Barcelona nach Montpellier - 06/18/15 03:05 PM
So pauschal stimmt das mit der komplizierten Fahrradmitnahme nicht. Zwischen Barcelona Sants und Cerbère gibt es einen soliden Zweistundentakt, der Lumpensammler fährt allerdings ab Barna schon ziemlich zeitig zur Stunde 17. Pass auf, es gibt zusätzlich drei Zugpaare über die Küstenstrecke über Mataró, Calella und Blanes sowie die Eilzüge »Mediadistancia« (MD). Beide Zugläufe enden in Richtung Nordosten in Portbou, damit besteht kein Anschluss in Richtung Montpellier. Die MD sind noch dazu deutlich teuerer. Die über die Grenze fahrenden Züge fahren generell leer zurück. Umgestiegen wird dadurch immer hinter der Grenze, Richtung Frankreich in Cerbère, Richtung Spanien in Portbou. Der Fernverkehr wurde vollständig auf die regelspurige Schnellfahrstrecke durch den Pyrenäentunnel verlagert. Als Regionalzüge werden im Allgemeinen S-Bahn-Triebzüge der Reihe 447 eingesetzt, hinter jedem Einstieg gibt es diagonal versetzt auf beiden Seiten drei Klappsitze. Den verlockenden Niederflureinstieg in den Mittelwagen der bisher noch wenigen umgebauten Einheiten solltest Du meiden. Dahinter ist nur wenig Fläche. Bei den »Civia«-Einheiten mit der runden Nase sieht das dort besser aus, aber bisher habe ich noch nicht erlebt, dass sich eine auf die Strecke Richtung Cerbère verirrt. Barna–Cerbère kostet einfach 13,50€. Im Gegensatz zu meinem Vorschreiber wtf sind mit Fahrradkarten bei der Renfe in vergleichbaren Relationen noch nicht untergekommen. Erwähnt wurde das im FEVE-Meterspurnetz bei Entfernungen von über hundert Kilometern außerhalb der S-Bahn-Bereiche. Durch die Existenz eines S-Bahn-Tarifes um Gerona ist das zwischen Barna und Cerbère ziemlich gegenstsandslos.
Fahrkartenvorverkauf ist nicht notwendig, an vielen Zugangsstellen gibt es ohnehin nur Automaten. Wenn man das System nicht kennt, erfordert es unter Umständen mehrere Versuche. Barna–Cerbère kriegen weder die reinen Fern- noch die eebenso schmalspurig ausgelegen S-Bahn-Automaten hin. Bis auf wenige Ausnahmen wie Sant Pol de Mar sind die allermeisten Bahnhöfe im S-Bahn-Bereich durch Bahnsteigsperren abgeriegelt. Dort braucht man die Fahrkarten auch zum Rauskommen. Auf jeden Fall am Ausgangsort einlesen und abstempeln lassen, sonst kann das Rauskommen ein Problem werden.
Noch was, in der Woche gibt es in Cerbère so etwa Übergänge von Minuten. Am Wochenende sind es teilweise nur zehn Minuten oder fast zwei Stunden. Die SNCF hat das Prinzip des Taktverkehres noch immer nicht geschnallt. Durchgehende Fahrkarten gibt es übrigens schon länger nicht mehr, an der Grenze muss man stückeln.
Fahrkartenvorverkauf ist nicht notwendig, an vielen Zugangsstellen gibt es ohnehin nur Automaten. Wenn man das System nicht kennt, erfordert es unter Umständen mehrere Versuche. Barna–Cerbère kriegen weder die reinen Fern- noch die eebenso schmalspurig ausgelegen S-Bahn-Automaten hin. Bis auf wenige Ausnahmen wie Sant Pol de Mar sind die allermeisten Bahnhöfe im S-Bahn-Bereich durch Bahnsteigsperren abgeriegelt. Dort braucht man die Fahrkarten auch zum Rauskommen. Auf jeden Fall am Ausgangsort einlesen und abstempeln lassen, sonst kann das Rauskommen ein Problem werden.
Noch was, in der Woche gibt es in Cerbère so etwa Übergänge von Minuten. Am Wochenende sind es teilweise nur zehn Minuten oder fast zwei Stunden. Die SNCF hat das Prinzip des Taktverkehres noch immer nicht geschnallt. Durchgehende Fahrkarten gibt es übrigens schon länger nicht mehr, an der Grenze muss man stückeln.