Re: Westalpen auf unbefestigten Wegen

Posted by: HyS

Re: Westalpen auf unbefestigten Wegen - 04/26/15 10:23 AM

In Antwort auf: zaher ahmad
Hallo,

für das was Du möchtest bist Du zu schwer unterwegs.
Wenn Trails und Schiebepassagen dabei sein dürfen, sind 2 Packtaschen das Maximum. Sie sollten im Idealfall problemlos auf dem Rücken getragen werden können.
Bei Lowridern hättest Du zudem wenig Spaß bei tief eingeschnittenen engen Passagen, von denen es mehr als genug gibt.
Achim Zahn grast die Alpen nun schon seit 20 Jahren nach möglichst befahrbaren Übergängen ab, und hat dabei das meiste zusammengetragen, was mit dem Rad machbar ist. Das bedeutet aber in 90 % der Fälle: Fahrbar bis in den Talschluss oder ans Ende einer Almstraße, dann schieben/tragen bis zum Pass und auf der anderen Seite mehr oder weniger anspruchsvoll wieder runter. Das Bucuh stellt den Ist-Zustand dar, wesentlich pflegeleichtere Alternativen gibt es so gut wie keine (wenn man von den normalen Passstraßén mal absieht).
Mit Deinem Gepäckvolumen geht somit eigentlich nur eine klassische Asphaltroute auf öffentlichen Straßen, die ab und an durch ungeteerte Alternativstrecken "aufgepeppt" werden kann.

Das ist auch meine Erfahrung.
Ich habe das Buch von Achim Zahn und bin ein Großteil dieser Strecken gefahren mit meinem Velotraum und zwei Packtaschen mit Lenkertasche. Tragen muss man meist nicht. Man kann so gut wie immer schieben. Mit einem leichten MTB ohne viel Gepäck ist tragen aber manchmal einfacher und man bekommt beim Schieben schnell man Kratzer von diversen Felsblöcken. Ich nehme dabei mit dem Ortlieb-Rucksackadapter eine der Taschen auf den Rücken, die andere bleibt am Rad.
Die Touren sind oft vielfach schöner als die großen Pässe und auch auf den Asphaltanteilen ist viel weniger Verkehr (da für Kfz-Sackgasse). Abweichend von Achim Zahn nehme ich als Zufahrt aber meist so lange wie möglich Asphalt.