Posted by: Anonymous
Re: Pico del Veleta Sierra Nevada, Granada - 11/08/14 06:45 PM
An einem der naechsten Tage sollte es dann soweit sein. Diesmal ging es mit einer Radtasche und einem ausgeklügeltem Bekleidungssystem los. Wichtig war mir das auf Grund meiner Erfahrungen meine Kleidung nicht schweissnass werden sollte, da das in der Kälte auf dem Gipfel und der Abfahrt Probleme geben würde. Also startete ich erstmal in kurzer Hose und Fleece Jacke. Diese wendete ich ab und zu damit der Schweiß trocknen konnte.
Das erste Stueck ab Monachil war brutal mit Steigungen bis 18 Grad, wie man auf quaeldich.de einsehen kann. Dort mit schoenen Hoehenprofil beschrieben als Nordwestanfahrt ueber den Collado del Muerte.
Ab der gut ausgebauten A395 wird es zum Kindergeburtstag. Es folgten zwei kleine Pausen an der obligatorischen Tankstelle und dem Nationalparkzentrum, hier schonmal wieder ein Kleiderwechsel, Muetze und Handschuhe kamen zu ihrem zweckbestimmten Einsatz.
Ich folgte also weiter der gut ausgebauten Strasse die mich ausser mit dem Panorama mit ihren 5-6 % Steigung fast an heimische ostfriesiesche Gefilde erinnerte. Alle 250 Hoehenmeter wurde die erreichte Hoehe auf einem Schild bestaetigt.
Im Oertchen Prado Llano oder Sol y Nieves genannt versorgte ich mich in einem kleinen Supermarkt mit etwas Nachschub. Inzwischen war es mittags, also auf die Tube gedrückt und weiter, denn ich wusste das es ab abends schneien sollte. Noch war das Wetter aber gut und die Sonne zeigte sich zum ersten Mal in ihrer ganzen Strahlenpracht. Ab jetzt hatte ich eigentlich nur noch gedacht hoffentlich bin ich gleich da.
Auf 2400 Meter Hoehe schauten mir freilaufende Pferde und Rinder direkt am Strassenrand bei meinem schweißtreibenden Aufstiegsversuch zu, sie werden sich ihren Teil gedacht haben.
Am Schlagbaum angekommen hatte ich keine Lust zu warten ob mir den wohl der Weg zum Glück eroeffnet wuerde und umfuhr ihn.
Es wurde zunehmend unangenehm kalt, besonders an den Fingern trotz Handschuhen, schuld war hier vor allem der Windchill. Dann ging es aber glücklicherweise schneller dem Ziel entgegen als Befürchtet und ich fuhr an vielen Schneewehen vorbei, ein Stueckchen Asphalt oder Schotter war aber immer vorhanden.
Auf dem Gipfel traff ich eine englische Wandergruppe, die ein schoenes Foto von mir machten.
Weil mir aber mittlerweile arschkalt war verbrachte ich hoechstens 20 Minuten auf dem Gipfel und sinnierte ueber die Welt und ihre Schlechtigkeiten.
Auf dem Rueckweg war ich kurzzeitig fast ein bisschen beunruhigt, da das Wetter rasant schlechter wurde, wie man auf einem der Bilder sehen kann.
Alles in allem ein tolles Erlebnis das ich sicher nicht wiederholen werde.
Das erste Stueck ab Monachil war brutal mit Steigungen bis 18 Grad, wie man auf quaeldich.de einsehen kann. Dort mit schoenen Hoehenprofil beschrieben als Nordwestanfahrt ueber den Collado del Muerte.
Ab der gut ausgebauten A395 wird es zum Kindergeburtstag. Es folgten zwei kleine Pausen an der obligatorischen Tankstelle und dem Nationalparkzentrum, hier schonmal wieder ein Kleiderwechsel, Muetze und Handschuhe kamen zu ihrem zweckbestimmten Einsatz.
Ich folgte also weiter der gut ausgebauten Strasse die mich ausser mit dem Panorama mit ihren 5-6 % Steigung fast an heimische ostfriesiesche Gefilde erinnerte. Alle 250 Hoehenmeter wurde die erreichte Hoehe auf einem Schild bestaetigt.
Im Oertchen Prado Llano oder Sol y Nieves genannt versorgte ich mich in einem kleinen Supermarkt mit etwas Nachschub. Inzwischen war es mittags, also auf die Tube gedrückt und weiter, denn ich wusste das es ab abends schneien sollte. Noch war das Wetter aber gut und die Sonne zeigte sich zum ersten Mal in ihrer ganzen Strahlenpracht. Ab jetzt hatte ich eigentlich nur noch gedacht hoffentlich bin ich gleich da.
Auf 2400 Meter Hoehe schauten mir freilaufende Pferde und Rinder direkt am Strassenrand bei meinem schweißtreibenden Aufstiegsversuch zu, sie werden sich ihren Teil gedacht haben.
Am Schlagbaum angekommen hatte ich keine Lust zu warten ob mir den wohl der Weg zum Glück eroeffnet wuerde und umfuhr ihn.
Es wurde zunehmend unangenehm kalt, besonders an den Fingern trotz Handschuhen, schuld war hier vor allem der Windchill. Dann ging es aber glücklicherweise schneller dem Ziel entgegen als Befürchtet und ich fuhr an vielen Schneewehen vorbei, ein Stueckchen Asphalt oder Schotter war aber immer vorhanden.
Auf dem Gipfel traff ich eine englische Wandergruppe, die ein schoenes Foto von mir machten.
Weil mir aber mittlerweile arschkalt war verbrachte ich hoechstens 20 Minuten auf dem Gipfel und sinnierte ueber die Welt und ihre Schlechtigkeiten.
Auf dem Rueckweg war ich kurzzeitig fast ein bisschen beunruhigt, da das Wetter rasant schlechter wurde, wie man auf einem der Bilder sehen kann.
Alles in allem ein tolles Erlebnis das ich sicher nicht wiederholen werde.