Posted by: Katharina47
Re: Welche Strecke von Paraguay nach Bolivien? - 07/08/14 12:45 AM
Hallo!
Wir sind die Strecke letztendlich tatsächlich gefahren und würden sie, wie die Alpays nicht missen wollen.
Landschaftlich sehr abwechslungsreich und einzigartig und vor allem hatten wir das Glück, nach den großen Regenfällen (die es in dem Ausmaß wohl nur ca alle 10 Jahre gibt) und dem ersten Kälteeinbruch zu fahren.
Durch erstere war alles grün und lebendig, durch zweiteres ist die Mücken- und Insektenpopulation deutlich geschrumpft und die Temperaturen insgesamt waren ganz angenehm.
Die Strecke selber war wohl eine andere als der Bus nimmt und durchgehend asphaltiert, nur zwischen Mariscal (Migracion Paraguay) und La Patria 120km in sehr schlechtem Zustand. Von La Patria ca 120km bis zur bolivianischen Grenze dann wieder sehr gut fahrbar.
Die Versorgung insgesamt war auch kein Problem, die größten Distanzen sind die besagten 120km zwischen Mariscal und La Patria und dann bis zur Grenze, aber da alles flach ist braucht man eigentlich nicht länger als jeweils 1,5Tage. Eine größere Herausforderung ist da schon mental die ewiglange-geradeaus-Strecke, könnte mir das schwer vorstellen, gerade auch wenn man alleine fährt.
Ungefähr auf der Hälfte der Strecke kann man aber in der Region der mennonitischen Siedlungen in Filadelfia oder Neuland (fanden wir viel schöner) gut einen Ruhetag einlegen. Wir sind eingeladen worden und fast eine Woche geblieben und auch das war eine spannende Zeit, ein weng Einblick in die Geschichte dieser Gemeinschaft zu bekommen.
Alles in allem wie gesagt, sehr interessant und wir würden es jederzeit wieder tun
Viele Grüße
Katharina
Wir sind die Strecke letztendlich tatsächlich gefahren und würden sie, wie die Alpays nicht missen wollen.
Landschaftlich sehr abwechslungsreich und einzigartig und vor allem hatten wir das Glück, nach den großen Regenfällen (die es in dem Ausmaß wohl nur ca alle 10 Jahre gibt) und dem ersten Kälteeinbruch zu fahren.
Durch erstere war alles grün und lebendig, durch zweiteres ist die Mücken- und Insektenpopulation deutlich geschrumpft und die Temperaturen insgesamt waren ganz angenehm.
Die Strecke selber war wohl eine andere als der Bus nimmt und durchgehend asphaltiert, nur zwischen Mariscal (Migracion Paraguay) und La Patria 120km in sehr schlechtem Zustand. Von La Patria ca 120km bis zur bolivianischen Grenze dann wieder sehr gut fahrbar.
Die Versorgung insgesamt war auch kein Problem, die größten Distanzen sind die besagten 120km zwischen Mariscal und La Patria und dann bis zur Grenze, aber da alles flach ist braucht man eigentlich nicht länger als jeweils 1,5Tage. Eine größere Herausforderung ist da schon mental die ewiglange-geradeaus-Strecke, könnte mir das schwer vorstellen, gerade auch wenn man alleine fährt.
Ungefähr auf der Hälfte der Strecke kann man aber in der Region der mennonitischen Siedlungen in Filadelfia oder Neuland (fanden wir viel schöner) gut einen Ruhetag einlegen. Wir sind eingeladen worden und fast eine Woche geblieben und auch das war eine spannende Zeit, ein weng Einblick in die Geschichte dieser Gemeinschaft zu bekommen.
Alles in allem wie gesagt, sehr interessant und wir würden es jederzeit wieder tun

Viele Grüße
Katharina